Standardprozess ERP in den GUS-Staaten

Mehrsprachigkeit ist eine zentrale Anforderung an ERP-Systeme für den internationalen Geschäftsverkehr. Wer Waren ins Ausland liefert, sollte beispielsweise in der Lage sein, Lieferscheine in der jeweiligen Landessprache auszudrucken. Dies gilt natürlich umso mehr, wenn eine Firma Standorte in den GUS-Staaten unterhält: In diesem Fall müssen auch die Benutzeroberfläche und das Hilfesystem in der Landessprache verfügbar sein. Englisch als „Weltsprache“ ist kein adäquater Ersatz, weil nicht alle Benutzer eines ERP-Systems über den dazu nötigen Bildungsstandard oder die kulturelle Bereitschaft verfügen.

Andere Länder, andere Gesetze – und andere Währungen.

Diese Tatsache macht Unternehmen weltweit zu schaffen. Selbst innerhalb der EU sind bei einem Standardprozess wie der Rechnungserstellung unterschiedliche Gegebenheiten wie etwa verschiedene Mehrwertsteuersätze zu berücksichtigen. Hinzu kommt: Nicht nur in Deutschland und Europa ändern sich die Gesetze. Besonders häufig geschieht dies in Staaten wie Russland. Selbst die Vertreter eines weltweit marktführenden ERP-Herstellers empfehlen, für die Buchhaltung lokale Speziallösungen zu wählen, da es ihnen nicht wirtschaftlich möglich sei, angesichts der häufigen Änderungen der Finanz- und Steuergesetzgebung vor Ort die Aktualität der Systeme in diesem Bereich zu gewährleisten. Auch Zollbestimmungen und Umweltverordnungen ändern sich vielerorts häufig.

Trotzdem ist es nicht notwendig auf Standardprozesse im lokalen ERP zu verzichten. Entscheidend für den Erfolg von ERP-Einführungen in den GUS-Staaten ist die Zusammenarbeit zwischen Implementierungspartner und Anwenderunternehmen. Assino hat hier eine Reihe von Modulen, die insgesamt ein hoch integriertes ERP-System ergeben.

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