Deutsches Business in Osteuropa – Probleme und Lösungen

2 Mär 2017

Kaum Konkurrenz, eine unzählige Anzahl von potentiellen Kunden, niedrige Steuern und geringe Mietkosten einer Produktionsstätte. Das alles macht Osteuropa außerordentlich attraktiv für viele deutsche Unternehmer. So ist auch Remmers – ein führendes deutsches Unternehmen in der Bauchemie – in die Märkte der Ukraine, Russlands und Weißrusslands eingetreten.

Welchen Herausforderungen musste sich Remmers stellen?

Remmers – einer der führenden deutschen Produzenten von innovativen Produktsystemen für Bau- und Holzhandwerk – dehnte vor einigen Jahren sein Osteuropageschäft weiter aus. Obwohl diese Region voller Chancen ist, brachten deren Vorteile nicht die erwarteten Effekte.

Es stellte sich heraus, dass das Accounting vor Ort mit der veralteten Version “1C:Enterprise7.7“ geführt wurde. Außerdem wurde aufgrund der unterschiedlichen Gesetzgebung in Osteuropa und Deutschland das gesamte  Berichtswesen manuell konvertiert. Mit dem Ergebnis: Steigende Kosten mit geringer Performance.

Um die Performance vor Ort zu steigern, war es für Remmers erforderlich:

  • ein integriertes System im operativen Accounting mit einem Berichtswesens nach IFRS zu schaffen
  • ein high-performance Planungssystem und ein effektives System der Kostenrechnung und Preiskalkulation zu entwickeln

Mit diesen Systemen wollte Remmers erreichen, dass seine regionalen Gesellschaften auf die Anforderungen vor Ort lokalisiert werden und gleichzeitig die Konkurrenzfähigkeit auf den regionalen Märkten gewährleistet ist. Um diese Ziele zu erreichen wurde assino von Remmers mit der Durchführung beuaftragt.

Warum assino?

assino ist das internationale IT-Unternehmen mit Standorten in Hannover, St. Petersburg, Moskau und Kiew. Auf die Erfahrungen von assino mit osteuropäischen IT-Projekten vertrauen Firmen wie Siemens, GEZE, Deilmann Haniel Shaft Sinking und andere führende deutsche Unternehmen. assino ist seit mehr als 15 Jahre mit der “deutschen Genauigkeit“ und den westlichen Technologien vertraut. Das führte bei allen Projekten zu einem erfolgreichen Abschluss innerhalb der vorgegebenen Fristen und Budgets.

«Die Wahl fiel auf assino mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Integration von russischen und ukrainischen Standorten in internationale Unternehmen und mit einer guten Reputation in der IT-Branche»

… aus einem Schreiben von Remmers nach erfolgreichem Projektende

Assinos Projekterfolge beruhen allesamt auf dem assino-eigenen Projektansatz. Assino implementiert nicht einfach nur ein System, sondern analysiert die Geschäftsprozesse und customized die entsprechende Software für eine optimale Lösung. In der Implementierungsphase und auch im anschließenden Support ist assino ein starker und erfahrener Partner.

Der erste Schritt in einem assino-Projekt ist die Analyse und die gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes für das Projekt. In der ersten Phase der Projektrealisierung wurden von asssino die Geschäftsprozesse analysiert und die Keyuser von Remmers befragt. Aufgrund dieser Informationen wurde ein Projektkonzept entwickelt und folgende Aufgaben definiert:

  • Update des vorhandenen Accountingsystems auf die Version “1C:Enterprise8.2“
  • Standardisierung des Berichtswesens in den regionalen Standorten entsprechend den Anforderungen der Unternehmenszentrale und des deutschen HGB.

In der zweiten Stufe erfolgte die Realisierung des Projektkonzeptes. Die vorhandene Accounting-Lösung wurde in der neusten Version implementiert. Aufgrund des Bedarfs an weitergehenden Funktionen hat sich Remmers für die assino-eigene Lösung ATiP:IFRS&GAAP entschieden. Mit Hilfe dieser Lösung ist ein automatisches Konvertieren des Berichtswesens gewährleistet. Die Ergebnisse im Einzelnen sind:

Ergebnisse:

  • Die Integration der GUS-Standorte wurde verbessert  – durch die von assino hat eingesetzte ATiP Lösung: IFRS&GAAP ist es möglich, dass einerseits das operative Berichtswesen entsprechend der GUS-Gesetzgebung geführt wird und anderseits durch die automatische Konvertierung entsprechend dem deutschen HGB und den Anforderungen der Zentrale dargestellt wird.
  • Die Performance der GUS-Standorte wurde gesteigert – der Einsatz der Software  “1C:Enterprise 8.2“ unterstützt die Geschäftsprozesse und reduziert manuelle Tätigkeiten im Accounting. Außerdem erfolgte die Datenmigration in die neue Version erfolgreich.
  • Die Logistikkosten wurden gesenkt – das von assino entwickelte und eingesetzte Modul zur Kostenrechnung sowie das implementierte Planungsmodul führte zur erwünschten Kostentransparenz verbunden mit der Möglichkeit zur kostengerechten Produktkalkulation.
  • Risikominimierung – durch das Update der Accountingsysteme entfallen die Steuerrisiken, da die Buchungsprozesse mit den Anforderungen der GUS-Gesetzgebungen übereinstimmen.

Der dritte Schritt im Projekt war die informative und technische Begleitung und ist der dem Projekt nachgelagerte Support nach ITIL. In diesem Rahmen wurden die Anwender von Remmers durch assino in der Nutzung der ERP-Funktionen geschult. Durch den assino-Support wird das implementierte System technisch auf dem aktuellen Stand gehalten.

Als Ergebnis des erfolgreichen Projektabschluss ist eine effiziente Zusammenarbeit der Remmers-Standorte in Russland, Weissrussland und der Ukraine mit der Unternehmenszentrale in Deutschland entstanden, die wiederum die Konkurrenzfähigkeit der Gesellschaften auf den regionalen Märkten deutlich verbessert hat. In der Folge hat Remmers Dutzende von großen Projekten gewonnen – u.a. den Flughafen in Irkutsk, die Wladimirer Traktoren-Motor-Werke, die Rostower Aluminiumwerke sowie eine Reihe von Klöster und Paläste in Moskau, Sankt Petersburg, Kaliningrad, u.a..

Bitte kontaktieren Sie uns unter +7 (495) 745-01-39. Wir werden Sie in allen Fragen beraten und mit Ihnen eine Lösung finden, die auf Ihre Ziele zugeschnitten sind. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen!

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